“... stellt in Gesprächen über den Zweiten Weltkrieg Täter- und Opfer bilder dar und bietet so Einblick in die gegenseitige Wahrnehmung zweier Nationen, die erst seit 1989 so richtig zueinandergefunden haben. Ein versöhnendes und dialogsuchendes Werk, das Interessierten in beiden Ländern sehr empfohlen wird.” (in: Neue caritas, Jg. 117, Heft 3, 2016)<br />

Die Studie vergleicht erstmals die Ebene der kommunikativen Erinnerungen an die NS-Zeit in Deutschland und Polen. Neben einer Darstellung der öffentlichen Erinnerungen an Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg, Judenverfolgung und Zwangsmigration werden auf der Basis von Gruppendiskussionen die Vergangenheitsbilder der Befragten in beiden Ländern rekonstruiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die vielfältigen Zuschreibungen von Täter- und Opferrollen, in denen sich Deutungen der Vergangenheit mit Vorstellungen kollektiver Identität verbinden. In diesen Zuschreibungen wird nicht nur das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Erinnerungen diskutiert, sondern auf einer symbolischen Ebene auch das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen verhandelt. Dabei zeigt sich, dass die deutsch-polnischen Beziehungen von einer grundlegenden Asymmetrie geprägt sind, es aber auch gemeinsame Merkmale in der Erinnerung gibt, allen voran die Fokussierung auf die Opfer.
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Die Studie vergleicht erstmals die Ebene der kommunikativen Erinnerungen an die NS-Zeit in Deutschland und Polen. Dabei zeigt sich, dass die deutsch-polnischen Beziehungen von einer grundlegenden Asymmetrie geprägt sind, es aber auch gemeinsame Merkmale in der Erinnerung gibt, allen voran die Fokussierung auf die Opfer.
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​Memory Studies und kollektive Erinnerung.- Öffentliche und kommunikative Erinnerungen in Deutschland und Polen.- Erinnerung an Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg, Judenverfolgung und Zwangsmigration.- Opfer- und Täterzuschreibungen.
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Die Studie vergleicht erstmals die Ebene der kommunikativen Erinnerungen an die NS-Zeit in Deutschland und Polen. Neben einer Darstellung der öffentlichen Erinnerungen an Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg, Judenverfolgung und Zwangsmigration werden auf der Basis von Gruppendiskussionen die Vergangenheitsbilder der Befragten in beiden Ländern rekonstruiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die vielfältigen Zuschreibungen von Täter- und Opferrollen, in denen sich Deutungen der Vergangenheit mit Vorstellungen kollektiver Identität verbinden. In diesen Zuschreibungen wird nicht nur das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Erinnerungen diskutiert, sondern auf einer symbolischen Ebene auch das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen verhandelt. Dabei zeigt sich, dass die deutsch-polnischen Beziehungen von einer grundlegenden  Asymmetrie geprägt sind, es aber auch gemeinsame Merkmale in der Erinnerung gibt, allen voran die Fokussierung auf die Opfer.

Der Inhalt

  • Öffentliche und kommunikative Erinnerungen in Deutschland und Polen
  • Erinnerung an Nationalsozialismus, Zweiten Weltkrieg, Judenverfolgung und Zwangsmigration
  • Opfer- und Täterzuschreibungen

Die Zielgruppen

  • SozialwissenschaftlerInnen und HistorikerInnen
  • GedenkstättenpädagogInnen und MultiplikatorInnen in der Bildungsarbeit

 Der Autor

Lars Breuer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin.  

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Sozialwissenschaftliche Studie Includes supplementary material: sn.pub/extras
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Produktdetaljer

ISBN
9783658083199
Publisert
2015-01-09
Utgiver
Vendor
Springer vs
Høyde
210 mm
Bredde
148 mm
Aldersnivå
Research, P, 06
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Heftet

Forfatter

Biographical note

Lars Breuer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Freien Universität Berlin.