Gegenstand der rekonstruktiven Bildungsforschung sind klassischerweise individuelle Fälle. Durch die Analyse eines solchen Datenmaterials, so zeigt der Autor, kann der oftmals prekäre Generalisierungsanspruch der rekonstruktiven Bildungsforschung verlässlicher eingelöst werden.
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Gegenstand der rekonstruktiven Bildungsforschung sind klassischerweise individuelle Fälle. Mit diesem empirischen Fokus geht das Generalisierungsproblem einher, dass das Allgemeine im Besonderen aufgespürt werden muss. Allzu leicht verheddern sich Studien jedoch in der Individuation ihrer Fälle, ohne zu generalisierbaren theoretischen Aussagen, die über die Bildung von Realtypen hinausgehen, zu gelangen. Vor diesem Problemhorizont wird in dem Buch ein alternativer empirischer Zugriff vorgestellt, der für soziale Praxen typische, aber fallunspezifische Sprechakte ins Zentrum rückt. Durch die Analyse eines solchen Datenmaterials, so zeigt der Autor, kann der oftmals prekäre Generalisierungsanspruch der rekonstruktiven Bildungsforschung verlässlicher eingelöst werden. In verschiedenen Einzelstudien zum Interaktionsraum institutioneller Bildung in Schule und Universität wird dieser methodische Vorschlag elaboriert und material fundiert.

Der Autor

PD Dr. Thomas Wenzl ist Vertretungsprofessor am Institut für Erziehungswissenschaften der Europa-Universität Flensburg

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Von Papas, Brüdern und Cousinen: lebensweltliche Bezugnahmen in der Erziehungswissenschaftlichen Lehre Kritik der Normalform qualitativ-rekonstruktiver Forschung Innovativer Ansatz zu methodologischen Fragen der rekonstruktiven Bildungsforschung
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Produktdetaljer

ISBN
9783658367671
Publisert
2022-04-14
Utgiver
Springer Fachmedien Wiesbaden
Høyde
210 mm
Bredde
148 mm
Aldersnivå
Research, P, 06
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Heftet
Antall sider
6

Forfatter