Als serielle Figur der Fortsetzung und Variation prägt die Dynamik
der Überbietung seit jeher die Produkte und Praktiken der
Medienkultur. In den Diskursen der Spätmoderne hat Überbietung –
als Logik einer vermeintlich bloß quantitativen Steigerung ohne
qualitativen Mehrwert – primär einen negativen Status. Damit steht
ihre Wahrnehmung im deutlichen Kontrast zu jener der Serie, die in den
letzten zwei Jahrzehnten eine enorme Aufwertung erfahren hat. Ihre
Nobilitierung ist vor allem das Verdienst amerikanischer
Fernsehserien, die wiederum auch die Formen und Verfahren der
Überbietung in einem neuen Licht erscheinen lassen. Anhand
zahlreicher historischer wie aktueller Beispiele stellt Andreas
Sudmanns Untersuchung dar, wie Fernsehserien Überbietungsprozesse
nicht nur veranschaulichen, sondern sie auch für ihre ästhetischen
Zwecke reflexiv und produktiv nutzen
Les mer
Zur televisuellen Ästhetik und Philosophie exponierter Steigerungen
Produktdetaljer
ISBN
9783476045324
Publisert
2019
Utgiver
Springer Nature
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Digital bok
Forfatter