In einer Zeit, in der die Frage des Umgangs mit todkranken Menschen zunehmend an Bedeutung gewinnt, bringt dieses Buch entscheidende Hinweise und neue Ansätze für den Bereich der Klinikseelsorge. Das Gespräch zwischen Klinikseelsorger und Patienten wird hier erstmals unter gesprächsanalytischen und institutionsspezifischen Gesichtspunkten untersucht. Dabei wird Klinikseelsorge als eigenständiges Forschungsfeld mit unmittelbar umsetzbaren Konsequenzen für den Alltag dargestellt. Aus Analysen von Seelsorgegesprächen mit todkranken und sterbenden Menschen werden für diesen hochsensiblen Bereich klare Empfehlungen für eine nicht-direktive Gesprächsführung abgeleitet. Dabei wird sowohl nach dem Sinn und der Berechtigung als auch nach der Qualität der Seelsorgegespräche mit todkranken Patienten gefragt und der Berührungspunkt zwischen theologischer Reflexion und Gesprächsanalyse aufgezeigt.
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In einer Zeit, in der die Frage des Umgangs mit todkranken Menschen zunehmend an Bedeutung gewinnt, bringt dieses Buch entscheidende Hinweise und neue Ansätze für den Bereich der Klinikseelsorge.
1 „Ich bin immer die Hauptperson gewesen im Haushalt“- Analyse eines seelsorgerlichen Gesprächs mit einer Krebspatientin.- 1.1 Struktur des Gesamtgesprächs.- 1.2 Wechselseitige Steuerung von Seelsorger und Patientin.- 1.3 Prozeß des Gesprächs im einzelnen.- 1.4 Anhang: Transkript des seelsorgerlichen Gesprächs.- 2 Gebrochenes Symbol — Theologische Reflexionen zur Gesprächsanalyse.- 2.1 Grundsätzlicher und situativer Kontext.- 2.2 Kriterien für das seelsorgerliche Gespräch.- 2.3 Defizite im Gesprächsverlauf: Brechungen symbolischen Geschehens.- 2.4 Schlußbilanz.- 2.5 Anmerkung.- Literatur.- 3 „Man braucht einfach im Leben einen Halt“— Analyse eines seelsorgerlichen Gesprächs mit einem Krebspatienten.- 3.1 Struktur des Gesamtgesprächs.- 3.2 Die Seite des Patienten.- 3.3 Die Seite des Seelsorgers.- 3.4 Entwicklung und Ergebnis des Gesprächs.- 3.5 Anhang: Transkript des seelsorgerlichen Gesprächs.- 4 Reproduktion von Seelsorgebedürftigkeit vs. Sinnstiftung — Konkurrierende Formen der Definition von Klinikseelsorge am Beispiel eines Gesprächs zwischen Seelsorger und sterbenskrankem Patient.- 4.1 Gegenstand, Fragestellung, Ergebnis und Darstellung.- 4.2 „Und sie derfet ruhig sage net daß ihne zuviel wird do hm“- Klinikseelsorge als Reproduktion von Seelsorgebedürftigkeit.- 4.3 „Bin erseht fünfedreißig ne woher krieg ich sowas woher ne?“ - Klinikseelsorge als Sinnstiftung.- 4.4 Anhang: Übersicht über den Gesprächsverlauf und Transkript.- Literatur.
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Produktdetaljer
ISBN
9783540194910
Publisert
1988-10-20
Utgiver
Vendor
Springer-Verlag Berlin and Heidelberg GmbH & Co. K
Høyde
244 mm
Bredde
170 mm
Aldersnivå
Research, P, 06
Språk
Product language
Tysk
Format
Product format
Heftet